The current mood of Fehlermeldung at www.imood.com || Tagträumer online
What if everything around you,
Isn't quite as it seems?
What if all the world you think you know,
Is an elaborate dream?

So. Es reicht. Viele Dinge kann man gut schlucken, und es ist es oft nicht wert, groß drüber zu berichten, darum verstummte dieser Blog. Vor allem weil sich in der letzten Zeit wenig derartiges zugetragen hat und ich im Großen und Ganzen relativ zufrieden auf die letzte Zeit zurückblicken kann.

Nun aber gibt es ein paar Dinge, die mir schon seit geraumer Zeit durch den Kopf geistern und mich wahnsinnig machen (- steht auch in indirekter Korrelation zu meinem Blogverhalten: Dinge, die mich auf die metaphorische Palme bringen -> Versuch, eben diesen Dingen auszuweichen -> weniger an "angestammter Lokalisation zur Benützung des elektronischen Informationsnetzwerkes" -> weniger online -> weniger bloggen) .
Darum gedenke ich nun, diesen virtuellen Notizblock etwas umzugestalten. Etwas mehr dem eigentlichen Namen anpassen. Fehler-Meldung. Es gibt genug zu berichten, oder?

Gut.
Man stelle sich die Situation vor: jemand bittet mich um zwei Dinge. Das eineserledige ich wortlos, das zweite vergesse ich UNBEABSICHTIGT und es sickert erst recht ins Unterbewusste, weil ich einnicke. Uni ist eben anstrengend. Nun bin ich persönlich der Meinung, dass es fürwahr mühselig ist, Menschen x-mal an irgendwelche Dinge zu erinnern. Nur, in meinen Augen gibt das einem doch WAHRLICH nicht das Recht, selbst unter Einbeziehung des Stresses, unter dem mittlerweile viele Mitbürger(Innen, hah, eine versteckte Hommage.) und meinetwegen der Kontinentaldrift, gleich beim zweiten Mal "Erinnern" (das erste Mal war die ursprüngliche Bitte) rumzuschreien als würde von dieser Kleinigkeit das Fortbestehen der gottverdammten Welt abhängen oder vielleicht auch nur der Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen, was unterm Strich ja aufs Selbe hinauskommt/kommen könnte (für die Antiamerikaner). Ich bin WIRKLICH nicht gewillt, das alles (dummes, sinnloses Herumgeschreie etc.) zu schlucken und dann nicht zutiefst sarkastisch rumgurken wie der Rest meiner kognitiv suboptimierten Familie es zu pflegen tut. Ich meine... warum sollen sie alles auf mir abladen können? Mir doch egal, bitte, durch mich geht das durch und trifft nur sie selbst in den Magen. Aber sie sollen ja nicht motzen. -.-

(okay, das war unfair, eigentlich hätte ich das extra für den Blog neu tippen müssen, aber ich war zu faul - wie man am Stil vielleicht merkt, ist das aus einer IM-Unterhaltung herauskopiert.)

Weitere Punkte der Tagesmotzordnung:
* U-Bahn, 07:30. Warum scheint das frühmorgentliche Herdenverhalten der werten U3- und U2-Benutzer so viel unfreundlicher und so deutlich asozialer als zB das gemeinsame Weiden in Mensen? Warum muss man seine 30 cm² wie wild verteidigen, obwohl überall massig Platz ist? Wirken die beschränkten Zentimeterchen der Mitfahrer so viel verlockender als die eigenen, dass man alle bei Seite drängen muss und seine ursprünglichen auch noch hält, somit ungefähr so viel Platz im Waggon einnimmt wie ein ausgewachsener Ochse obwohl man selbst eher von der Statur eines präpubertären Zwerges ist? - whatever, aber ich brauche entweder ein Auto, ein Auto mit Chauffeur(In ^^) oder einen leichteren Rucksack (damit ich mit dem Rad fahren kann).

* Zeit. Bzw, um genau zu sein, und nicht gegen die Zeit im Allgemeinen zu wettern: ungünstige Zeitpunkte (fortan uZ genannt.). Bin ich wirklich so begabt, bei manchen Personen stets den uZ zu treffen? Ich meine, kann das sein? Ich dachte eigentlich immer, dass zumindest manche Leute, die ich zwar zugegeben an einer Hand abzählen kann, die aber dadurch umso wichtiger sind, wenigstens ein Fünkchen wert auf die Kommunikation mit mir legen. Nun, über gewisse Medien ist sie momentan, wie bereits oben schematisch dargelegt, eingeschränkt bis gar nicht vorhanden. Aber seit August stetig den falschen Zeitpunkt zu treffen, erscheint mir mehr eine magische Illusion als ein vortreffliches Timing zu sein. Wie auch immer, vielleicht tu ich den betroffenen Menschen gerade unrecht. Tatsache ist, dass mich die Situation fertig macht und noch dazu ziemlich reizt (was auch am momentan allgemein auftretenden Zustand liegen mag). Und dass die betroffenen Personen das ganz genau wissen. Und sich trotzdem nichts ändert. Wie.. ich weiß nicht, in "Täglich grüßt das Murmeltier". Jeden Tag beim Aufstehen die unverändert nervige, kopfmarternde Situation/Gedanken.

Genug geschrieben.

Das Gros meiner Gefühle wird von einer einzigen Wesenheit mit ihren typischen Handlungsschemata gut dargestellt. Ich möchte sie euch vorstellen.

3.11.08 22:46
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


X / Website (5.11.08 09:28)
Kognitiv suboptimiert.. hast du schön gesagt.

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